Den unterrichtsfreien Buß- und Bettag nützten die beiden beruflichen Schulen in unserm Haus für einen gemeinsamen pädagogischen Lehrertag

Diese Premiere im Doppelkollegium war eine gute Erfahrung, machte sie uns doch die vielen Gemeinsamkeiten bewusst:

 

- gleiche Gründung durch Theresia Gerhardinger im 19. Jahrhundert;

- gleicher Träger: die bayr. Provinz der A. Schulschwestern

- gleiche Wertegrundlage als katholische Schulen

- gemeinsames Leitbild

- gleiche Zielgruppe: jungen Frauen eine fundierte Berufsausbildung zu ermöglichen;

 

Das neu errichtete Archiv sowohl der Berufsfachschule für Hauswirtschaft als auch der Fachakademie für Sozialpädagogik ist eine wahre Fundgrube zur konkreten Schulgeschichte und zur Frauenbildung in Bayern allgemein.

Zusammen mit Provinzoberin Sr. Charlotte, Hausoberin Sr. Salome und Hr. Michael Brunnhuber als Referent wurde dieser pädagogische Tag neben der inhaltlichen Arbeit zu einem "Tag der Begegnung" zwischen Kolleginnen, Schwestern, Träger, Referent,   aber auch Begegnung von Gegenwart und Vergangenheit, um - getragen von den gemeinsamen Wurzeln - zuversichtlich in die Zukunft zu gehen.

vielseitigen Begegnung

Mit Regionalleiterinnen im Gespräch

Die neue Trägerstruktur "Kita-Regionalverbünde der Erzdiözese München-Freising" ist auch für unsere Berufspraktikantinnen interessant, so direkt aus erster Hand die Vorteile dieser alternativen, neu erprobten Strukturen zu erfahren. Immerhin gibt es jetzt schon 3 solche Regionalverbünde im Raum Ebersberg, Freising und Ottobrunn.    Es hat schon was für sich, wenn die einzelne Kita-Teams intensive fachliche Beratung und Unterstützung von den hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Regionalbüros in Anspruch nehmen können. Auch die Stellensuche ist viel einfacher, da die Regionalleiterin Überblick über eine größere Anzahl von Einrichtungen hat ...   Gerne laden wir Frau Strobl wieder ein.

Offener Brief der Ausbildungsstätten der ErzieherInnen in Deutschland
an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales
als Reaktion auf ihren Vorschlag bezügl. der "Schlecker-Frauen"
Brief der Bundesverbände an Ministerin v
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Evolutionspädagogischer Grundkurs

4 Studierende von Kurs 1 bekamen einen Freiplatz bei einem hochbegehrten Fortbildungsseminar zur Evolutionspädagogik in Benediktbeuern. Schon toll, was die Salesianer dort alles auf die Füße stellen ...

Nun sind wir schon gespannt, wenn die vier der Schulgemeinschaft berichten bzw. uns in manche Übungen einführen ...

Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden BA-Studiengang "Erziehung und Bildung im Kindesalter" an der Fachhoschschule

Ein Studiengang speziell für ErzieherInnen - das ist ein attraktives Angebot, über das wir von Frau Prof. Dr. Helga Schneider in den Räumen der Münchner Stiftungsfachhochschule ausführlich informiert wurden.   Für einige von uns sicher eine Perspektive ...

Religionspädagogik für Krippenkinder (U 3 Bereich):

Mit praktischen Impulsen und entwicklungspsychologischem Hintergrundwissen eröffnete uns die Referentin Frau Monika Arnold vom Erzbischöfl. Ordinariat viele Möglichkeiten, schon ganz junge Menschenkinder an religiöse Erfahrungen hinzuführen bzw. Basis-Lebenserfahrungen als Grundlage für religiöse Erfahrungen wahrzunehmen.

Vom Flügge-Werden und der Vorstellung, dass Gott uns wie auf Adlerflügeln trägt

oder vom guten Hirten, dem jedes Schäfchen so wichtig ist, dass er es in unermüdlicher Liebe sucht.

 

globales Lernen mit Frau Michaela Berger beim SPS-Kurs Bauknecht
globales Lernen mit Frau Michaela Berger beim SPS-Kurs Bauknecht

Eine-Welt-Arbeit fängt bereits bei den Kleinsten an - deshalb nehmen wir dankbar das Angebot des Kindermissionswerks an, in einem dreitägigen Seminar (auf 3 Jahre verteilt) vertieft in interkulturelle, interreligiöse und solidarische Themen und Handlungsfelder eingeführt zu werden.

In einem ersten Seminartag haben wir uns bereits mit Globalisierung und Konsumverhalten, mit der Komplexität des Eine-Welt-Verständnisses und dem kirchl. Missionsverständnis auseinandergesetzt und vielfältige Methoden und Materialien zur Eine-Welt-Arbeit im Elementarbereich kennen gelernt.

 

Beim heutigen zweiten Seminarbaustein stand die vertiefte Beschäftigung mit den Kinderrechten auf der Tagesordnung, besonders mit dem  

  • Recht auf ein Zuhause und der Situation von Straßenkindern 
  • Recht auf Frieden und der Situation von Kindern in Kolumbien
  • Recht auf Spiel und Erholung und Formen ausbeuterischer Kinderarbeit,  dabei wurde auch die Rolle fairen Handels und Prinzipien des fairen Handels im Alltag von Kindertagesstätten thematisiert

In workshops stellten wir Cometas (kl. Drachen aus Baumwollfäden) und Papierperlen her, gestalteten Pappkartons, erarbeiteten den Weg von der Kakaopflanze zur Schokolade und die Bedeutung fairen Handels und erbaten in einer religionspädagogischen Einheit Gottes Segen für die Kinder dieser Welt.

 

Die Katholische Akademie in Bayern lud zu einem Fachtag "Privatheitsschutz im Internet als Bildungsaufgabe" ein und wir (beide Kurse und mehrere Lehrkräfte) nahmen daran teil.

 

Experten führten vormittags in 20-minütigen Kurzvorträgen in die Komplexität des Themas ein

  • Frau Dr. Ulrike Wagner (Direktorin des Instituts für Medienpäd., München) stellte empirische Befunde zum Umgang Jugendlicher mit Online-Netzwerken vor
  • Prof. Dr. Marie-Theres Tinnefeld (Prof. für Datenschutzrecht, FH München) referierte über Privatheit als Voraussetzung menschenrechtlicher Freiräume
  • Dr. Thomas Petri (Bayr. Landesbeauftragter für Datenschutz) stellte grundrechtliche Freiheitsgestaltung im Wandel der Zeit am Beispiel Datenschutz dar
  • und Hr. Gerhard Baum (Bundesinnenminister a.D., Rechtsanwalt, Köln) brachte die politische Dimension des Privatheitsschutzes ein.

Nach dieser Darstellung der einzelnen Perspektiven diskutierten die Experten im Podiumsgespräch und nachmittags waren auch die TeilnehmerInnen zu aktiven Beiträgen in drei Gesprächsgruppen eingeladen:

* Medienpädagogik

* Datenschutz

* Medienethik

 

Der Tag gab viele Anregungen, über das Ausmaß und die Konsequenzen der rasant anwachsenden Möglichkeiten und damit auch Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft nachzudenken, über die sich vermischenden Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem, zwischen dem Bedürfnis nach Schutz/Sicherheit und Freiheit gleichermaßen.  Nicht nur für angehende Erzieherinnen ein heißes Thema ...

 

 

P. Alfons Friedrich, SDB
P. Alfons Friedrich, SDB

Bei den Berufspraktikantinnen erläuterte P. Alfons Friedrich, SDB, die große Bedeutung einer Sozialraumanalyse für die bedarfsgerechte Planung pädagogischer Einrichtungen auf der Grundlage der Betreuungsbedarfe.   Er vermittelte uns einen lebendigen, anschaulichen Einblick in die Lebenswelt der verschiedenen Sinus-Milieus ...   wie viel einem da auf einmal bekannt und vertraut vorkam, wenn ein Milieu nach dem andern so anschaulich beschrieben und verlebendigt wurde ... ob man das Wohnzimmer der Oma "wiedererkannte" oder die Erkenntnis plötzlich wie Schuppen von den Augen fiel, welche Werbung auf welches Milieu zugeschnitten ist ... oder welche Milieus welche Vornamen bevorzugt ... oder einfach nur die Erkenntnis, dass "interkulturelle" Erziehung bzw. Toleranz hier schon beginnt.