In Sorge und Solidarität mit den Menschen in der Ukraine

 

 

 

Wir kombinieren den geplanten Fasching mit einem Friedensgebet für die Ukraine und einer Geste der Solidarität.

Fasching grüßt mit Maskenpracht

20.01.22
"Dieser Blick hat mich nicht mehr losgelassen."  


Robert Domes erzählte in eindrucksvoller Weise,
wie er dem Schicksal des 14-jährigen Ernst Lossa begegnete und dieses ihn nicht mehr losließ, bis das Buch "Nebel im August" entstanden war, auch wenn das 6 lange Jahre dauerte.
Dann las er Auszüge aus seinem Buch und die harte Realität unserer deutschen (Unheils-) Geschichte kam plötzlich ganz nah,  ging unter die Haut  und ließ niemanden im Saal unberührt. 

 

Die Chance, hinterher Eindrücke mitzuteilen, Fragen zu stellen und auch Bücher signieren zu lassen, wurde aktiv genützt. 

 

Spürbar wurde auch die Dankbarkeit, dass Menschen wie Robert Domes das Schicksal der damaligen Opfer nicht dem Vergessen überließ, sondern ihnen mit seinen Büchern ein Denkmal setzt, das bleibt und mahnt.

K1 an Bord der Arche  

Um ein Ticket für die Arche zu ergattern, mussten wir uns zuerst in fröhliche Pinguine und aggressive Schmetterlinge verwandeln. Wie das geht, lernten wir bei Xenia und Solveig in den einzelnen Theaterworkshops. Wir erfuhren nicht nur uns in eine andere Spezies hineinzuversetzen, sondern auch unsere Gefühle und Emotionen nonverbal auszudrücken. Neben den Pinguinen, haben auch die Theaterübungen ihre eigene Sprache. Auf „Gramelot“ lernten wir uns besonders durch Mimik und Gestik zu verständigen. „Gristi ko likid kosajo“ bedeutet so viel wie „Gott ist ein bisschen übermüdet“. 

 

Letztendlich erreichten wir den Status eines Pinguins und erhielten somit Zugang zum Bord der Arche. Die einstündige Theatervorstellung, in der es um Freundschaft, Diversität und Gott geht, haben wir sehr genossen und das Schiff singend verlassen. Anschließend durften wir uns mit einem echten Pinguin unterhalten. Wir bedanken uns bei Frau Hartl, Xenia und Solveig für diese großartige Erfahrung. 

In liebevoll und kreativ gestalteten Portfolios wurden die Erfahrungen rund um den Theaterbesuch dokumentiert und reflektiert. Eine starke Leistung!

Erste Hilfe  (am Kind)

 

Am letzten Tag der Weihnachtsferien nahmen 14 Tln. unserer Fachakademie an einem extra organisierten Erste-Hilfe-Kurs mit dem Schwerpunkt 'Kindernotfälle' teil. 

Dabei wurde Basiswissen aufgefrischt, vertieft und vieles - coronakonform - praktisch geübt, ob es die Stabile Seitenlage, die Reanimation oder verschiedene Arten von Wundversorgung d.h. Verbänden war. 

 

Das sichert nicht nur professionelles Handeln im Notfall des künftigen pädagogischen Alltags, sondern ist auch in der Schule beruhigend, viele "aufgefrischte" Ersthelfer anwesend zu wissen. 

Unser vorweihnachtlicher Gottesdienst stand unter dem Thema " Für alle, die im Dunkeln sind, kam Christus, das Licht der Welt." Eindrucksvoll gestalteten die Studierenden von Kurs 1 dieses Thema. 

"Mirjam sucht Weihnachten" - Mit einem bewegenden Menschenschattenspiel setzte Kurs 2 die Situation einer obdachlosen Jugendlichen zur Weihnachtszeit in Szene. 

Ich grüße euch, ihr netten Leute,

denn auf dem Wege bin ich heute

auch bei euch vorbeigekommen -
habt Dank, ihr habt mich aufgenommen.

Den ganzen Tag bin ich gelaufen,
möchte ein wenig bei euch verschnaufen.

 

 

In diesem Jahr der Pandemie
ist vieles anders, wie noch nie:
Die Nöte heut schau‘n vielleicht anders aus,
dennoch stirbt das Leid nie aus.
Damals Mädchenhandel und Hungersnot,
heute Existenzangst und Coronatod.
Und Einsamkeit in so manchem Haus
da braucht es vielleicht auch manch jungen Nikolaus. 

 

Ja – auch in diesen schweren Tagen
braucht es Menschen, die es wagen,
an der Seite der Armen zu leben,
Kranken und Traurigen Hoffnung zu geben,
für die da zu sein, die trotz Regen und Wind - nirgendwo zuhause sind,
die trotz Kälte und schmerzendem Rücken, schlafen müssen unter Bäumen und Brücken,
denen Essen und Trinken zu geben, die hungrig und durstig den Tag erleben.

 

Ein wenig erzähl ich euch noch von mir, bevor du dann nachdenken kannst: gilt das auch mir? 
[...]

 

[...]

 

Ich teil euch jetzt aus diese guten Geschenke,
wenn ihr sie genießt, könnt ihr daran denken
dass Äpfel, Nüsse, Mandelkerne,
Tannenzweige und Kerzenwärme
Zeichen für Gottes Liebe sind,
für Frauen, Männer, jedes Kind.
Oft sind es ja die unscheinbaren Sachen,

die den Menschen Freude machen. 

So wünsch ich euch eine gute Zeit,
begegnet einander mit viel Freundlichkeit.
Bleibt gesund und behütet und lasst euch erinnern:  Die Welt braucht euch

und euer Gutsein immer.

Theaterbesuch in der Schauburg

In der Schauburg in München waren wir da, 

und das im ganz besonderen Corona-Jahr. 

Corpus Delicti, ein Drama von Juli Zeh, 

mit einer sehr verrückten Idee. 

Mit Gericht und allem drum und dran, 

ging das Stück schon sehr sehr lang. 

“Körperliche Gesundheit ist das höchste Ziel”, 

sagte der Kramer in diesem Spiel. 

So setzte der Staat dieses Gesetz um, 

und alle liefen mit einem Sixpack herum. 

Während des Stücks fehlte teilweise die Klarheit,  

wir erkannten nur schwer die verborgene Wahrheit. 

Doch Frau Hartl klärte Fragen in der Pause, 

so konnten wir dann - mit neuen Einsichten - nach Hause. 

Das Ende des Stücks ließ uns alle nicht kalt, 😊 

wir freuten uns auf den Besuch der Theaterpädagogin
und die kam 
sehr bald! 
 (A-M.)

 

Danke an die Kulturschaffenden in der Schauburg für dieses Angebot!

Kommt und lasst die Puppen tanzen ... 

 

Wollmarionetten und ihre große Individualität in Aussehen und Bewegung.

Entstanden in der Übung "Spiel" von Kurs 2.

Einführung in die interkulturelle/-religiöse Erziehung + Bildung 

Was diese 4 wohl mit dem neuen Fach zu tun haben? 

Trotz großer Verschiedenheit viel Gemeinsames:

  • gleiche Blickrichtung 
  • gleiches Ziel 
  • trotz ziemlich belastender biographischer Erfahrungen  trägt jeder etwas - wenn auch sehr Unterschiedliches - zum Bewältigen der herausfordernden Situation bei 
  • jede/r kommt woanders her, gemeinsam finden sie Heimat
  • ... 

Mauern überwinden 

  • Steinen, Hindernissen und Mauern in meinem Leben nachspüren
  • Mögliche Hindernisse im gemischt-kulturellen Miteinander identifizieren
  • Wie können Brücken gebaut werden - besonders im pädagogischen Bereich?  
  • Was erhoffen wir von diesem Unterrichtsfach? Was kann ich persönlich beitragen?

Pandabär, Elch & Co.

 

Unter fachkundiger Anleitung unserer Werklehrerin Frau Kenschinski entstanden in den letzten Monaten reizvolle Klappmaulpuppen. 

Vorösterliche Andacht: Glaube bringt Leben zum Blühen.

Filtertüten-Werkstatt unserer SPS-Praktikantinnen

Sr. Dominica berichtet von ihrem Einsatz im Südsudan

In einer Stadt leben, zu der keine Straße führt? 

In ein Land ziehen, das zwar fast doppelt so groß ist wie Deutschland,
=> das jedoch nur 28 km asphaltierte Straßen hat und die sind größtenteils rund um
     den Präsidentenpalast ... 
=> aber keine Infrastruktur wie Postsystem, Müllabfuhr oder
     Abwasserkanalisation besitzt, es gibt also auch keine Adressen, wenn man jemand
     sucht; man muss jemanden finden, der jemanden kennt, der weiß wo N.N. wohnt ...
=> in dem jedoch 70 % der Männer und 90 % der Frauen Analphabetinnen sind? 

 

Sr. Dominica gibt Einblicke in das Leben der Menschen in einer ganz anderen 'Welt'.  

 

Nur der wöchentliche Helikopter und wackelige Boote ermöglichen den Zugang zu Old Fangak im riesigen Sumpfgebiet des weißen Nils. Für uns unvorstellbar, im Südsudan für einige Menschen sehr attraktiv, weil sicher. Dorthin kommen keine Armee-Lastwagen mit Soldaten ... 

 

Zusammen mit drei weiteren Schulschwestern - jede aus einem anderen Land: Kenia, Peru, Polen und Deutschland - wartete sie monatelang auf die Einreiseerlaubnis, um dann als zwei kleine, interkulturell-gemischte Ordensniederlassungen in Juba und Old Fangak mit Pastoralarbeit und Bildungsarbeit die Lebensbedingungen der Südsudanesen zu verbessern. 

 

Wir beginnen das neue Studienjahr mit dem Symbol eines Schlüssels: 

  • Welche neuen (Lebens-)Räume erschließen sich mir mit dieser Ausbildung?
  • Was soll aus unserer Klassen- und Schulgemeinschaft ausgeschlossen sein?
  • Wozu habe ich den Schlüssel nun in der Hand?

 

Schlüsselsituationen - Schlüsselqualifikationen - Schlüsselwort - Personalschlüssel - verschlüsselt - entschlüsseln - Schlüsselerlebnis - Schlüsseldienst  ... 

Unsere Sprache verrät, wie symbolträchtig der Schlüssel und die dazugehörigen Erfahrungen sind. 

SPS - Blockwoche

Die Erzieherpraktikantinnen von SPS 2 machen sich ganz praktisch ans Werk und bereiten eine gesunde (und attraktive) Brotzeit vor. 

 

 

 

... und in einer weiteren Einheit aus dem Bildungsbereich der lebenspraktischen Übungen gestalten wir Blumengestecke und üben uns auch im Serviettenfalten für besondere Anlässe. 

Die Ausgestaltung einer alten Sage, die davon erzählt, dass vor langer, langer Zeit Himmelsfunken auf die Erde gefallen sind, die lange in der Erde schlummerten - bis sie von einem Menschen entdeckt und ans Licht gehoben wurden. 

Ähnlich wie so ein Edelstein ist auch in jedem von uns ein 'Himmelsfunken', der uns kostbar und einmalig macht.

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