Liebe Ehemalige,

seit wir auf die Gründung unserer Ausbildungsstätte vor nunmehr über 170 Jahren zurückschauten, laden wir Sie ein, dass Sie Erinnerungen an Ihre Ausbildungszeit hier mit uns und allen Interessierten teilen. Wenn Sie etwas erzählen, wär es schön, wenn Sie auch erwähnen, wann Sie an unserer Fachakademie waren und - falls Sie Ihren Namen durch Heirat änderten - evtl. auch Ihren Mädchennamen. 

 

Sie können hier auch gerne Klassentreffen o.ä. ankündigen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge 

M. Gisela

 

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(Ihr Beitrag wird in Kürze freigeschaltet)

Klassentreffen  Abschlussjahrgang 2001 (Kurs Angerer)  am 25.06.2016

Wie schnell die Zeit vergeht. Im Jahr 1990 habe ich meine Ausbildung in der Au begonnen. Zunächst als Vorpraktikantin bei Sr. Floriana im Hort und im darauf folgenden Jahr bei - der leider schon verstorbenen - Sr. Thekla.

Über die FAKS-Zeit könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Es war eine meine persönliche Entwicklung stark prägende Zeit. Nie war eine von uns nur eine von vielen - jede war angenommen. Aber es war auch eine sehr anstrengende Zeit.- als kleine Schule konnte keine Studierende in der Masse abtauchen; du musstest durch, schließlich kannten dich die Lehrerinnen sehr gut. Und haben dich gefordert und gefördert.

Besonders war für mich das Gefühl von Heimat. Auch heute noch fühle ich mich der Au verbunden. Sr. Edeltraud, Sr. Sibylle, Sr. Salome und Sr. Henriette sind auch nach so vielen Jahren tief in meinen Erinnerungen verankert. Sr. Salomes "typische" Handbewegung und Sr. Sibylles "gehen sie schwanger damit" sind unvergesslich. Auch das Multitalent Sr.Henriette - viel zu früh verstorben - hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen.

Eine besondere Erinnerung: Manchmal kommt mir das Lied: "Haven is a wonderful place" in den Sinn, welches wir - der Abschlussjahrgang 1995 - (finde ich) einmalig schön als "a capella" gesungen haben. Leider haben wir uns alle aus den Augen verloren.

Kurz erwähnen möchte ich noch, dass ich bereits die zweite Generation meiner Familie bin, welche die Au besucht haben (Meine verstorbene Mutter machte ihren Abschluss 1953) Wer weiß, vielleicht wird irgendwann auch meine - momentan 4jährige Tochter - dort ihre Ausbildung machen? Seit sie in den Kindergarten geht, möchte sie nämlich auch "Erzieherin" werden.

Monika Heide geb. Döhler

PS: Liest dies hier vielleicht jemand der die Ausbildung in der FAKS von 1990 bis `95 gemacht hat? Bitte an der Schule Adresse hinterlegen!

Liebes Team der FAKS,

im Jahre 1989 machte ich bei Euch meinen Abschluss als "Staatlich anerkannte Erzieherin" und bis heute begleiten mich die Grundlagen die ich erlernen durfte. Je mehr ich Praktikanten von anderen Schulen erlebe, desto größer ist meine Gewissheit, wie fundiert und kompetenzorientiert unsere Ausbildung damals war.

Ich bin nach wie vor im pädagogischen Bereich tätig und habe im Jahr 1995 eine berufsbegleitende Ausbildung als Heilpädagogische Förderlehrerin zusätzlich abgeschlossen. Vieles was ich jedoch in meiner heutigen täglichen Arbeit in einer Schulvorbereitenden Einrichtung in einem Förderzentrum mache beruht auf den Grundlagen, die mir besonders Schwester Sybille und Schwester Henriette gegeben haben. Der Blick auf Details, die Wertschätzung der kleinen Schritte und das große Herz für Kinder wurde aktiv vorgelebt und es ging in Fleisch und Blut über.

Inzwischen ist es mir selbst ein Anliegen, durch Fortbildungen und als Autorin in einem Schulbuchverlag den Gedanken der strukturierten Aufbauarbeit und den Blick auf Zusammenhänge weiterzugeben.

Auch wenn es ein spätes Dankeschön ist, kommt es von Herzen! Ohne diese gute Ausbildung, innerhalb der Gemeinschaft der Armen Schulschwestern, hätte ich nicht die Grundlagen gehabt für das was dadurch entstehen konnte.  Wenn Sie Interesse an meinem Tun haben, lade ich Sie gerne ein, auf meine neue Homepage zu schauen:  http://startklar.konkow.de/ Vielleicht gibt es da besonders innerhalb des Blog-Bereiches auch die eine oder andere Anregung für Ihre Studierenden.

 

Ein herzliches Dankeschön und alles Gute und viele Grüße an die gesamte Gemeinschaft der FAKS!

Monika Konkow (geb. Schauer)

13 Jahre ist es her - eine Ausbildungszeit, die mich sehr geprägt hat und von der ich noch heute profitiere. Auf meine Zeit in der Au blicke ich mit einem herzlichen Lächeln zurück. Sicher waren es keine 5 leichten Jahre - denn nie wieder habe ich so viele Schulaufgaben und so unfassbar lange Prüfungen geschrieben, wie in dieser Zeit. Mir tun die Lehrer heute noch leid, die die unzählbaren Seiten dann korrigieren mussten. Die Gemeinschaft, den Spaß und das Gelernte (nicht nur Pädagogik oder Psycho - sondern Dinge die man fürs Leben mitnimmt) haben aber alles andere überwogen. Ich weiß noch, wie wir gespannt in unseren Bänken saßen und Frau Wimmer bei einem ihrer Exkurse in die Heilpädagogik gelauscht haben. Sr. Salome - die uns Musik, Theologie und Psychologie mit so viel Herzblut beibrachte, dass ich auch heute noch viel davon weiß. (Manchmal unterstrich sie ihre Ausführungen mit meinem Federmäppchen oder meinem Buch - das dann auf meinem Kopf landete und mich in die "ihr seids jetzt die "Psychologen" oder "Soziologen"-Fraktion unterteilte) Tischtheaterstücke, gemeinsam vorbereitete Gottesdienste oder Ausflüge nach Benediktbeuern waren immer besondere Schmankerl und unser Kurs hatte dabei immer sehr viel Spaß. Der kleine Prinz, den wir zu unserem Abschluss aufführten, wird mich sicher mein Leben lang begleiten. In der FAKS wurden nie halbe Sachen gemacht, sondern bis ins Detail genau gearbeitet. Wenn die Ausbildung so läuft, kann beruflich nicht mehr viel schief gehen.

Letztlich war es die Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die Verantwortung für sich und die anderen - die wir mitgenommen haben auf unsere Reise ins Berufsleben - für mich eine sehr einmalige Zeit, an die ich mich immer gerne erinnere. 

Heidi Mittermayr

Liebe ehemalige Mitschülerinnen des Abschlussjahrgangs 1984!

so lange geplant und nun ist unser 30-jähriges Treffen schon wieder vorbei.

Es war einfach schön mit euch - diese intensive Erzählrunde, bei der man die berühmte Stecknadel hätte fallen hören können und die Gänsehaut bei manchen Berichten, wie hart das Schicksal manchmal zuschlägt und wieviel Stärke, Lebensmut und Energie da spürbar war ...

Danke!  (Bis zum nächsten Treffen warten wir nicht mehr so lange ;-) 

 

Dieses Foto ist immerhin schon 30 Jahre alt! Am 15.11.14  schauten wir ein wenig "reifer" aus :-)
Dieses Foto ist immerhin schon 30 Jahre alt! Am 15.11.14 schauten wir ein wenig "reifer" aus :-)

Hallo zusammen.

ich erinnere mich noch sehr gerne an die Zeit an dieser Schule und ich sehe mir regelmäßig diese Internetseite an.  Ich konnte in meiner Ausbildung sehr viel lernen, auch wenn es nicht immer leicht war...

Besonders die Tage in Benediktbeuern und die Gottesdienste waren immer sehr schön.

Viele Grüße Marina Danzer geb. Fottner (Kurs Becker )

Habe meine Ausbildung bei Ihnen in 1963 abgeschlossen und habe dann bei der Stadt Muenchen gearbeitet. Bin 1964 nach USA ausgewandert aber bin noch 2x nach Muenchen zurueck und habe wieder fuer die Stadt gearbeitet  ...  jetzt in Rente ... aber meine Ausbildung war sehr wertvoll und ich denke oft zurueck... Danke! 

Christa Hanson (Schick)

Hallo zusammen,

auf diesem Weg wollte ich euch das Foto von unserem Klassentreffen vom 07.03.15 zur Verfügung stellen.

Es war sehr schön, euch nach 6 Jahren alle wieder zu sehen.

Viele Grüße,  Moni Huber (Abschlussjahr 2009)

Klassentreffen des Abschlussjahrgangs 1969
am Sonntag, 22.06.2014

Ich habe 2009 meinen Abschluss an der FAKS gemacht. Besonders in Erinnerung ist mir die Romfahrt und die Tage in Benediktbeuern (Floßfahrt,etc.) geblieben.

Aber auch an die Klassengemeinschaft erinnere ich mich gerne zurück - in der wir sehr viel erleben durften, wie z.B. unsere Vorbereitung und Aufführung des kleinen Prinzen als Abschlussklasse.   Anna Hamann

Zu meiner Zeit hieß die Schule noch 'Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen'

und ich absolvierte die - damals noch zweijährige - Ausbildung von 1957 - 59.  Es gab noch kein Vor- oder Berufspraktikum.  Wir waren 34 Schülerinnen, die meisten Ordenskandidatinnen, manche Mitschülerinnen waren auch Schwestern anderer Gemeinschaften.

In der 1. Klasse durften wir zu einem Tagesausflug nach Birkenstein und stiegen auf den Wendelstein. In der Abschlussklasse verbrachten wir 3 Tage in Benediktbeuern, genossen mit den uns begleitenden Schwestern eine Bootsfahrt auf dem Kochelsee und wanderten auf die Benediktenwand.

In Erinnerung ist mir auch noch die Aufführung des Theaterspiels Bernadette von Heinen.

Klara S. 

Meine Zeit in der FakS begann 1981 mit dem einjährigen Vorpraktikum. Während dieses Jahres gab es zwar einige Seminartage, aber keine Noten. Die Seminartage dienten einfach der Beratung, neuen Anregungen und Impulsen sowie dem Austausch unter uns Praktikantinnen.

Während der beiden Schuljahre gab es wohl kein Museum und keine Ausstellung in München, in die uns nicht Schulleiterin Sr. Kallista schickte. Das gehörte wie selbstverständlich immer dazu (auch wenn diese Aufträge oft weit in die Freizeit hineinreichten).

Bleibende Erinnerungen habe ich an die Gestaltung des Kindergarten-Sommerfestes zum Märchenthema "Dornröschen", bei dem wir den ganzen Garten in ein Märchenschloss verwandelt und viele Spielstationen im Garten vorbereitet hatten. Dieses Fest war das "Mammutprojekt" des Schuljahres für uns und für die Au das reinste Stadtteilfest. Irgendwann vor Mitternacht endete es ...   Zum Abschluss verbrachten wir unvergessliche Tage in Wien.   Im Berufspraktikum kam dann der Härtetest: Vom ersten Tag an Gruppenleitung, unterstützt nur von einer Vorpraktikantin. Die Facharbeit musste notgedrungen irgendwie nebenbei entstehen ... schließlich waren neben den täglichen Angeboten ständig Wochenpläne, Elternbriefe, manchmal auch Elternabende vorzubereiten und dazwischen kamen dann noch die Lehrproben, wenn Praxisbesuch anstand. Alles in allem eine absolut spannende Zeit.   G.H.

Oh ja - Erinnerungen an die Faks hab ich viele [...].

Obwohl die Zeit in der Au nun schon 12 Jahre her ist, ist alles noch ganz nah.

Besondere Erinnerungen hab ich natürlich an Sr. Sibylle ... Gerne hab ich mich mit ihr auseinandergesetzt und sie mit kritischem Blick in unserem Kursraum erwartet. Ich glaube, wir hatten beide unseren Spaß daran.  Unvergesslich ist für mich auch Sr. Salome die mich mit Ihrem Wissen, ihrer ruhigen verständnisvollen Art und ihrer Gabe, uns in ihren Bann zu ziehen, fasziniert hat.

Eine besondere Herrausforderung war auch unser Mammutprojekt in Deisenhofen. Das Gestalten der Stellwände (Gibt es die noch?), das Einüben des Theaterstücks, das Märchenprojekt mit den Deisenhofner Kigakindern und darüberhinaus noch Klausuren und Kurzarbeiten haben uns oft an unsere Grenzen gebracht.

Besonders gerne denke ich an unsere zahlreichen Gottesdienste, nie wieder hab ich seitdem so schöne Gottesdienste erlebt.

Benediktbeuern ist ein weiterer wichtiger Erinnerungspunkt. Ganz besonders war jener Aufenthalt in Benediktbeuern, den wir am Ende der Vorpraktikumszeit erlebten. Da haben wir Freundschaften geschlossen (bei einem Schnaps beim Wirt), die bis heute halten.

Neben den Gottesdiensten haben wir auch viele andere Aufführungen einstudiert ganz besonders war unser Schattenspiel vom 4. König. Ich hab damals zusammen mit Jessi die musikalische Gestaltung übernommen und manchmal, wenn ich eine der damaligen Melodien höre, bekomme ich immer noch Gänsehaut.

Die Zeit in der Au war definitiv nicht leicht und hat mich viel Kraft gekostet, aber sie hat auch dazubeigetragen was für ein Mensch ich geworden bin. Besonders schön finde ich auch, dass ich nach 12 Jahren immer noch Kontakt zu 7 Mädels hab. Das freut mich sehr und wenn wir alle uns 1-2 Mal im Jahr sehen ist das ein absolutes Highlight.

Danke für die schöne, reibungsvolle Zeit.  Martina

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Ja, die Stellwände gibts noch und die sind immer noch sehenswert und aussagekräftig!

Allerdings haben die Studierenden der letzten Jahre sie um ein paar Stellwände vervollständigt, da die Entwicklung ja weiterging mit der Pisa-Studie, dem BEP, dem BayKiBiG usw.

M. Gisela

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Mir ist noch was eingefallen - und zwar 3 Begrifflichkeiten, die vor allem Sr. Sybille geprägt hat:

1. Engagement

2. mit etwas schwanger gehen

3. ein stückweit

Immer wieder hörten wir diese Worte während unserer Zeit und vor allem das Engagement für unseren Beruf und die Kinder hat sich bei mir fest eingebrannt.

LG Martina

Wie meine Vorschreiberin erinnere und verwende ich auch heute noch Sr. Sibylle's "schwanger gehen". Es war eine tolle Zeit und ich habe viel mitgenommen und viel für's Leben gelernt!  Evi Wimmer (Abschlussjahr 2007)

Wenn ich an die FAKS denke, dann denke ich an viele Herausforderungen, wobei ich vieles im Nachhinein  anders sehe als damals, denn der Alltag in der Praxis bringt auch so manche Herausforderungen mit sich...

Lebendiger in Erinnerung habe ich die Schulgemeinschaft mit den vielen Highlights:

Die Romfahrt, die Tage in Benediktbeuern und die vielen kleinen und großen Feiern während des Schulalltags. Denn die menschliche Seite kam nie zu kurz. Rückblickend kann ich sagen, die Zeit an der FAKS war eine gute Zeit - eine Zeit, die ich nicht missen möchte.   Sr. Rita  (Abschluss 2009)

Ich habe meinen Abschluss 1981 gemacht und erinnere mich immer wieder gerne an die Zeit in der Au. Besonders an die Faschingsfeiern mit dem Hort und an die Abschlussfahrt nach Ungarn. Großartig war auch das Schattenspiel "Der selbstsüchtige Riese". U.W.

Ich habe 2004 meine Ausbildung beendet. Ich denke gerne an die tolle aber auch anstrengende Zeit an der Faks zurück. Ich bin froh, dass ich eine so qualitativ hochwertige Ausbildung bekommen habe. Ich weiß was ich kann und finde es toll, dass es diese Schule gibt. Man ist keine Nummer wie an anderen Schulen. Ich würde immer wieder kommen ! Lg Nina  (geb. Wagner)

Allen Ehemaligen persönlich und beruflich weiterhin alles Gute.