Sozialpädagogisches Seminar (SPS)

Das Ausbildungsjahr beginnt jeweils am 01.09. eines Jahres.

 

Seminartage

im ersten Jahr werden 340 Std. Unterricht angeboten, welche sich in der Regel auf 40 Seminartage verteilen.   Das Ausbildungsjahr beginnt mit einer Unterrichtsblockwoche Anfang September, danach finden Seminartage jeweils 14-tägig am Montag/Dienstag statt.

 

Im zweiten Jahr sind 420 Std. vorgeschrieben, so ergeben sich ca. 47 Seminartage.

 

Unterrichtsfächer
Pädagogik/Psychologie

Deutsch und Kommunikation                                  im 2. Jahr kommen noch dazu:

Recht und Verwaltung                                              Englisch

Musische Gestaltung (Musik und Werken)              Naturwissenschaft und Gesundheit

Religionspädagogik                                                 Bewegungserziehung

Praxis- und Methodenlehre

 

Prüfungsfächer sind:Pädagogik/Psychologie, Deutsch, Sozialpädagogische Praxis

Die Vergütung kann je nach Träger unterschiedlich hoch sein.

In katholischen Einrichtungen der Erzdiözese München Freising

erhalten Sie z. Zt.  im SPS I  630,- € und in SPS II  680,- €

Wichtiger Hinweis zur Suche von Praxisstellen:

Voraussetzung für die Genehmigung als Ausbildungsbetrieb ist, dass ganzheitlich erzogen wird  d.h. Praktikantinnen in allen Bildungsbereichen (auch dem religiösen) hospitieren und Bildungseinheiten selbst erproben/durchführen dürfen, und dabei angeleitet bzw. unterstützt werden:


-  gemäß der Bayr. Verfassung Art. 131  (Oberstes Bildungsziel ist Ehrfurcht vor Gott)
-  gemäß dem Bayr. Erziehungs- und Bildungsplan, welcher religiöse und ethische
   Erziehung als Bildungsbereich definitiv aufführt

-  gemäß dem Ausbildungsvertrag, der als Pflichten des Trägers klar benennt, die
    PraktikantInnen entsprechend den geltenden Regelungen auszubilden

-  gemäß der Zusicherung auf unserm Genehmigungsformular


Einrichtungen von Trägern, die keine ganzheitliche Erziehung und Bildung gewährleisten (z.B. indem der religiöse Bildungsbereich ausgeklammert wird), können nicht als Ausbildungsbetriebe genehmigt werden.  

Jugendschutzregelungen für Praktikantinnen im U3-Bereich

Viele Praxisstellen sind verunsichert, da der Jugendarbeitsschutz bei Praktika Minderjähriger viele Aufgaben im Umgang mit Kleinkindern nicht erlaubt z.B. kein Helfen beim Toilettengang, keine Wundversorgung, Meiden von Körperkontakt.  Dies gilt für Schnupperpraktika u.ä.

 

Minderjährige, die ihr Praktikum im Rahmen einer Berufsausbildung ableisten und unter Aufsicht eines Fachkundigen stehen, dürfen diesbzüglich voll eingesetzt werden, wenn dies zur Erreichung des Ausbildungsziel erforderlich ist.  

 

Diese Empfehlung ist auf S. 6 des folgenden Merkblattes zu finden:
http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/arbeitsschutz/mutterschutz-hinweis.pdf 

Im SPS lernt die Erzieherpraktikantin die Arbeit in zwei unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen bzw. Arbeitsfeldern kennen. 

 

Das erste Jahr absolviert die Erzieher-praktikantin in einem Kinder-garten.

 

 

Das zweite Jahr findet in einem anderen Arbeitsfeld statt. Dies kann z.B. ein Hort, eine heilpäd.Einrichtung, Kinderdorf, Internat oder Heim, eine schulvorbereitende Einrichtung (SVE) oder eine Kinderkrippe sein.

 

Das Sozialpädagogische Seminar endet mit der Abschlussprüfung als staatlich geprüfte Kinderpflegerin. Diese ist die Voraussetzung für die Weiterbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin.